Eine Kiste voller Bücher


Kinderbibliothekspreisträger erhält  Bücher des Monats vom Bayernwerk


Als eine von fünf Bibliotheken wurde die Gemeindebücherei Steinach in diesem Jahr mit dem Kinderbibliothekspreis ausgezeichnet, der mit jeweils 5.000 Euro dotiert ist. Im Nachgang zur Kinderbibliothekspreisverleihung besuchte Bayernwerk-Kommunalbetreuer Johann Seebauer nun die Bücherei und übergab ein weiteres Geschenk - eine Kiste randvoll mit aktuellem Lesestoff.

Johann Seebauer überreichte am Donnerstag, 8. November 2018, das besondere Geschenk an Bürgermeister Karl Mühlbauer und Christa Heinl, Leiterin der Gemeindebücherei Steinach, - eine Bücherkiste mit über 20 Kinder- und Jugendbüchern. Alle ausgewählten Bücher wurden prämiert und sind erst in den vergangenen Monaten neu erschienen. Die Bücher in dieser Kiste wurden von der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur e.V. bewertet und mit dem Prädikat „Buch des Monats" ausgezeichnet. Durch die Vergabe des Prädikats zählen die Bücher zur besonders empfehlenswerten Kinder- und Jugendliteratur.

 

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v.l. Johann Seebauer, Komunalbetreuer Bayernwerk AG, Bürgermeister Karl Mühlbauer, Christa Heinl, Leiterin der Bücherei und Kinder die die Bücherkiste gleich auspackten

„Die Leseförderung bei Kindern und Jugendlichen ist eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe. Gerade im Zeitalter der Digitalisierung ist es wichtig, junge Menschen für das Lesen zu begeistern", erklärte Bayernwerk-Kommunalbetreuer Johann Seebauer. Deshalb unterstütze das Bayernwerk unter dem Motto „Bibliotheken fördern Lesen – wir fördern Bibliotheken" öffentliche Bibliotheken und Büchereien in Bayern, die mit ihrem Engagement bei Kindern den Spaß an Büchern und Literatur wecken. „Mit unserem Kinderbibliothekspreis wollen wir vor allem die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter würdigen, die sich ehrenamtlich oder fest angestellt für die Leseförderung einsetzen. Die Herausforderungen für Bibliothekare und ehrenamtliche Helfer nehmen stetig zu. Umso bemerkenswerter sind die Kreativität und die Leidenschaft, mit der die Träger des Kinderbibliothekspreises ihrer Bücherei die nötige Anziehungskraft verleihen", so Johann Seebauer weiter.

20 Jahre generationenübergreifende Leseförderung feiert die Gemeindebücherei Steinach in diesem Jahr. „Wir möchten, dass bei uns für alle Altersklassen etwas geboten ist", sagte Christa Heinl, Leiterin der Gemeindebücherei Steinach. Zu dieser Wohlfühlatmosphäre trägt nicht nur der helle, offene Charakter der Bücherei bei. „Unser Medienangebot ist immer auf dem neuesten Stand und lässt auch aktuelle Entwicklungen nicht außer Acht", freute sich Bücherei-Leiterin Christa Heinl stellvertretend für ihr Team über die Anerkennung dieser Arbeit mit dem Kinderbibliothekspreis 2018 und dem neuen Lesestoff.

Magische Welten in Büchern entdecken


Siegerehrung Bücherrallye – Zusammenarbeit mit Grundschule


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Auch 2018 hat die Bücherei Steinach in Zusammenarbeit mit der Grundschule Steinach eine Bücherrallye veranstaltet. Die Fragen der diesjährigen Bücherrallye, an der die Klassen drei und vier mit insgesamt 49 Kindern teilnahmen, führte die Kinder in „Magische Welten", in der es Zauberer und Hexen gibt, Feen und Einhörner und andere seltsame Geschöpfe. An phantastische Orte und Plätze, die fern ab der Heimat und der eigenen Vorstellung sind. Wo alles möglich scheint, wo Kräfte und Gewalten wirken, die alle mitreißen und in ihren Bann ziehen.
Die Bücherrallye verfolgt das Ziel, die Beschäftigung mit einem bestimmten Thema und den dazugehörigen Medien spielerisch zu ermöglichen und Medienkompetenz quasi nebenbei zu vermitteln. Zur Lösung der Fragen, stellte die Bücherei Steinach eine Bücherkiste mit den dazu passenden Büchern zur Verfügung, um die Fragen leichter lösen zu können.

 
Was passte am Sonntag, 4. November 2018, beim Tag der offenen Tür in der Alten Schule, besser, als nach der Zaubervorstellung von Magic Mansino die Siegerehrung durchzuführen. Die Leiterin der Bücherei, Christa Heinl, hatte auch gleich, nämlich den Zauberer Mansino selbst, als Glücksbringer auserkoren, die Preisträger zu ziehen. Wertgutscheine, gesponsert von der Buchhandlung Rupprecht in Straubing wurden verlost. Den dritten Preis der Klasse drei gewann Lukas Stautner, in der Klasse vier fiel das Los auf Leon Wagner. Nun wurden alle Teilnehmer in einen Lostopf gesteckt und der zweite Preis mit einem Wertgutschein in Höhe von sieben Euro ging an Benedikt Gürster. Die Spannung stieg stetig bis der erste Preis gezogen wurde. Den „Haupttreffer" gewann mit einem Geldgutschein von zwölf Euro Lea Faltermeier.

 

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Die Sieger der Bücherrallye 2018 v.l. Lea Faltermeier, Benedikt Gürster, Leon Wagner und Lukas Stautner mit Magic Mansino, der die Preise zog, stellvertretende Schulleiterin Kornelia Rösch, Rektorin Claudia Albrecht sowie die Leiterin der Bücherei Christa Heinl (vl.)

„Leuchtturm der weit in die Region strahlt"


20 Jahre Bücherei – Openair Festabend 

 

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Von der ersten Stunde an dabei: Bürgermeister Karl Mühlbauer, damalige Rektorin Gertrund Bauer, Leiterin der Bücherei Christa Heinl, Ingrid Schneider und Gabriele Fliegerbauer von der Landesfachstelle

 

Am 1. Februar 1998 öffnete die Bücherei Steinach erstmals ihr Pforten. Damals noch in der Grundschule untergebracht, entwickelte sich diese gemeindliche Institution rasant. Bereits zwei Jahre später musste man sich aus Platzgründen um eine räumliche Erweiterung bemühen und zog in die neuen Räume in der alten Schule um. Am Freitag fand im Hof der alten Schule eine Festveranstaltung anlässlich des 20-jährigen Bestehens der Bücherei statt. Die Gemeinde Steinach hatte dazu die gesamte Bevölkerung eingeladen.

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Über 300.000 Euro investierte die Gemeinde Steinach in diesem Zeitraum, so Bürgermeister Karl Mühlbauer. Gleich zu Beginn setzte die Gemeinde auf eine zeitgemäße Technik und entsprechende EDV. Das Hinführen auf ein gutes Buch, im heutigen Zeitalter auch als e-book oder als Hörbuch, sei sehr bedeutsam. Zusätzliche Medien, Spiele und vieles mehr bieten die Möglichkeit zu einem Miteinander sowie zur Gemeinschaft. Dafür möchte die Gemeinde Steinach einen Beitrag leisten. Bürgermeister Karl Mühlbauer dankte allen Sponsoren, die die Bücherei unterstützen.

 

 


Im Mittelpunkt standen aber alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Ehemaligen und Aktiven des ehrenamtlichen Bücherei-Teams mit der Leiterin Frau Christa Heinl. Mit besonderem Engagement, in mühevoller, zeitraubender Arbeit hat dieses Team die Voraussetzungen zum Betreiben und zur Führung einer Bücherei geschaffen. Neben der Auswahl und der Bestellung der Bücher und Medien, aktuell und zeitnah nach den neuesten Bestsellerlisten, den Vorbereitungsarbeiten für den Büchereibetrieb insgesamt, für die Teilnahme an verschiedensten Schulungen, der Einarbeitung, der Reparatur, der Dekoration, der Erfassung des Bestandes ist der laufende Betrieb für die Ausleihe zu gewährleisten und zu organisieren.

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Alle ehrenamtlich tätigen Personen der letzten 20 Jahre wurden zu diesem Festabend eingeladen.

 
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Ingrid Schneider und Gabriele Fliegerbauer vertraten die Landesfachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen der Bayerischen Staatsbibliothek in Regensburg. Die beiden Damen begleiten die Steinacher Bücherei ebenfalls seit 20 Jahren. Gabriele Fliegerbauer erinnerte sich an das erste Gespräch mit der Leiterin Christa Heinl, die sich damals einen Monolog von Aufgaben anhören musste, aber sofort mit ihrem Team den Aufbau angepackt hat. Seit der Eröffnung kommen immer wieder Erfolgsmeldungen aus Steinach. Die Bücherei ist viel mehr als eine Ausleihstelle. Mit Engagement, Optimismus und Bereitschaft offen für neues zu sein sei die Bücherei zu einem „Büchereileuchtturm" geworden, der weit in die Region ausstrahlt. Die guten Rahmenbedingungen durch die Gemeinde Steinach taten hierzu ihr Übriges.

 

 

 

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Die Leiterin der Bücherei dankte ihrem Team, das ihr treu zu Seite steht. Neben der Leiterin ist Gabriele Windorfer-Schmidt, die für die Reparatur und Einbinden der Bücher zuständig ist, die einzige die 20 Jahre ehrenamtlich in diesem Team mitarbeitet. Der Dank galt aber auch den aktuellen und allen ehemaligen ehrenamtlichen Mitarbeitern, die zu diesem Festabend eingeladen waren. Ein Dank galt auch Renate Hofer von der Verwaltung, die die Bücherei seitens der Gemeinde Steinach betreut. 424.000 Medien gingen in den 20 Jahren über die Ausleihtheke. Durchschnittlich 1.100 Arbeitsstunden leistet das ehrenamtliche Team jährlich für die Bücherei. Steigend sind die Zahlen der Onlineausleihe, die seit 2015 angeboten wird und die Onlinerecherche die seit 2014 den Benutzern der gut 11.000 Medien zur Verfügung steht. Ohne die damalige Rektorin der Grundschule Gertrud Bauer, die damals mit Nachdruck auf die Notwendigkeit einer Bücherei hingewiesen und hingearbeitet hatte, gäbe es diese Veranstaltung hier im Hof der alten Schule nicht.

 


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Die Musiker „zu zwoat" mit Max Artmeier und Toni Zitzelsberger mit ihren unverwechselbaren Songs von den Beatles und Simon & Garfunkel begleiteten den Festabend musikalisch. Bei viele interessanten Gesprächen unter den Gästen, nicht nur um die Bücherei, war der Festabend in Nu vorbei.

Vom Stadtplatz bis zum Zentralfriedhof


Am Samstag, 10. März 2018 war das „Montagsliedbrett" zu Gast in der Bücherei Steinach. Die Leiterin Christa Heinl hatte zum 20-jährigen Büchereijubiläum Wolfgang Engel, Matthias Klimmer und Maximilian Meier engagiert. Das Trio präsentierte, im ausverkauften Haus, ein Potpourri aus Liedern und unterhaltsame Texten passend zur Jahreszeit, Aktualität und den Tod.
Das Montagsliedbrett zu Gast an einem Samstag in der Bücherei Steinach begann musikalisch gleich mit dem Howard Carpendale Hit „Samstag Nacht". Wolfgang Engel lies witterungsbedingt gleich den Frühling folgen. In Straubing, so erzählte er, macht der Frühling Womm, Womm, Womm! Man könnte auch ein ganz kleines plopp, plopp, plopp hören, wenn die Krokusse aus dem Boden schießen. Aber man muss, um das zu hören, die Augen schließen und das Ohr ganz nah auf den Boden legen. Aber es sieht ja doch etwas seltsam aus, wenn man flach auf den Bauch liegend in der Grünanlage einem „plopp" nachlauscht. Frühling ist nicht wenn die Eiscafés öffnen, sondern erst wenn man in der Frühlingssonne im Straßenkaffee sitzt ein Womm, Womm, Womm aus vorbeifahrenden Auto mit offenem Fenster oder offenem Verdeck, den ein Achtzehneinhalbjähriger steuert, hört. Dabei wird manchmal ein Vorurteil bestätigt, wenn man auf das Autokennzeichen schaut und dies mit drei Buchstaben beginnt. Matthias Klimmer und Maximilian Meier, zwei Vollblutmusiker, liesen dann gleich den Hit „Sommer in der Stadt" folgen.

 

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 Wolfgang Engel, Matthias Klimmer und Christian Meier (v.l.) präsentierten das Montagsliedbrettl.

 

Kaputtgestolpert oder ein Bericht vom Stadtplatz und ihrer Damenwelt.Montagsliedbrett 23 engel

Wolfgang Engel wurde immer wieder von Damen angesprochen darüber zu schreiben, wie es ist, wenn man in Stöckelschuhen über den Stadtplatz geht. Diese Geschichte schrieb Engel schon vor einigen Jahren und ist heute wieder aktueller denn je. Vor Schuhhäusern wurde die Damenwelt beobachtet, genauer gesagt die Füße der Damenwelt und man stellte fest, der Stadtplatz ist schuhtechnisch der schlimmste Platz unter der Sonne. Fazit der Geschichte: Auch in Straubing hat die Damenwelt ein Recht am Stadtplatz High Heels anzuziehen.

Etwas Erniedrigendes fand Wolfgang Engel beim Thema Männergrippe. Hier sei es ihm passiert, dass er in der Apotheke eine Arznei für seine Nebenhöhlen ein Medikament kaufte und dies in einer Papiertüte überreicht bekam. Dies sei ja löblich, kein Plastik, wenn die Aufschrift nicht wäre. Vorderseite in grüner Schrift:" Gott hat die Männergrippe erschaffen, um uns Frauen zu prüfen" und auf der Rückseite in roter Schrift „Spiel mir das Lied von der Männergrippe: Mimimimimi." 

 

 

Lied vom Durscht
Montagsliedbrett 17kmIn seiner nächsten Geschichte fordert Wolfgang Engel die Kinder, die an den Osterhasen glauben und die diese Geschichte lesen, auf, die Zeitung beiseite zu legen und im Garten zu spielen. Wolfgang Engel besuchte die glücklichsten Hühner in Straubing. Diese werden in der JVA gehalten, aber enden dann auch, wenn der „Große Gickerl" ruft im Suppentopf.
Mit dem Lied „Da Durscht bringt mi um" wurden die Besucher gut gelaunt in die Pause entlassen.
Die Wiener haben eine ganz besondere Einstellung zum Tod. Am besten sieht man dies am Wiener Zentralfriedhof und auf der Tramlinie dorthin. Da die 71er bereits seit über 100 Jahren die Verbindung vom Zentrum Wiens zum Zentralfriedhof herstellt, hat diese Strecke einen sehr engen Bezug zum Friedhof. So wird auch in zahlreichen Anekdoten, wie sie Engel erzählte, oder Liedern der letzte Weg eines Wieners mit der 71er zum Zentralfriedhof dargestellt. In Wien kann man über einen Verstorbenen umgangssprachlich hören: „Er hat die 71er genommen". Die Lieder, Da Hofa, Wia wird des weitergehn, De Kinettn, Heite drah i mi ham und Warum host des gmocht, wechselten sich mit den Erzählungen und Geschichten über den Tod ab. Immer mit einem Schmunzeln auf der Lippe brachte Wolfgang Engel dieses Thema gut im Publikum unter.

 

 

 Die Leiterin der Bücherei Christa Heinl bedankte sich bei ihrem Damenteam, die 20 Jahre ehrenamtlich für die Bücherei tätig sind.

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 „Steinach, ist es wert, wieder zu kommen!" so das Resümee des Abends. Ohne Zugabe ließ das Publikum Wolfgang Engel, Matthias Klimmer und Maximilian Meier nicht von der Bühne. Und was passte besser als Abschluss des zweiten Teils des Abends als das Lied von Wolfgang Ambros „Es lebe der Zentralfriedhof".

 

 

 

 

 

Zufrieden mit der Veranstaltung waren nicht nur die Besucher sondern auch Veranstalter und Künstler.

„Montagsliedbrett" am Samstag


Die Bücherei Steinach feiert 2018 ihr 20-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass wurden besondere Gäste eingeladen. Die Bücherei holt mit dem Montagsliedbrett eine „Institution" in die Büchereiräume. Wolfgang Engel mit seinem durchaus besonderen Humor klärt immer wieder im Straubinger Tagblatt tiefgründig und zugleich amüsant mach heikle Angelegenheit auf.


Für das „Montagsliedbrett" am Samstag, 10. März 2018 um 20 Uhr in der Bücherei Steinach gibt er ein „Best of" seiner Geschichten zum Besten. Gespannt dürfen die Besucher sein, welche seiner Geschichten Straubing bezogen er zum Besten gibt. Aber auch Auszüge aus seinen Programmen Cowboy und Indianer, Howard Carpendale, Wolfgang Ambross, G'schichten rund ums Bier warten auf die Besucher.

Ein Abend, wie aus dem richtigen Leben und humorvoll verpackt erzählt Wolfgang Engel seine Geschichten.


Musikalisch begleitet wird Wolfgang Engel von Matthias Klimmer und Maximilian Meier, bekannt auch von der Gruppe Flez Orange.

Einlaß ist ab 18:45 Uhr.

 

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Wolfgang Engel (links), Matthias Klimmer (mitte) und Maximilian Maier kommen gemeinsam zum Montagsliedbrett nach Steinach