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Dorfladen – ein komprimiertes Kleinflächenmanagment


Unternehmensberater Gröll informiert ILE nord23 Vertreter

Dorfladenvortrag 2015-11-17  2.1

Unternehmensberater Wolfgang Gröll (rechts) mit dem Vorsitzenden der ILE nord23 Wolfgang Zirngibl


Am Dienstag, 17. November hat im Wirtshaus der Dorfgemeinschaft Münster in der Gemeinde Steinach Referent Wolfgang Gröll die Vertreter der ILE nord23 Gemeinden über die Möglichkeiten zum Betrieb eines Dorfladens informiert. Wolfgang Gröll ist ein erfahrene Berater und ausgewiesene Dorfladen-Experte (newWAY Dymamik & Nahversorgungskonzepte). Unternehmensberater Wolfgang Gröll berät und begleitet Lebensmittel- Einzelhändler und Dorfladen-Bürgergesellschaften bei der Gründung, Eröffnung und erfolgreichen Führung von Lebensmittel-Einzelhandelsgeschäften zur Sicherung der Nahversorgung im ländlichen Raum. Er ist seit über 20 Jahren in der Beratung tätig und hat mehr als 800 Lebensmittelfachgeschäfte beraten, darunter zahlreiche Dorfläden, Marktläden und Nachbarschaftsläden.

 

Dorfladenvortrag 2015-11-17  5.1 
 Bügermeister Karl Mühlbauer

 

Der Vorsitzende der übergreifenden Arbeitsgemeinschaft ILE nord23, Bürgermeister Wolfgang Zirngibl aus Ascha, konnte zahlreiche Gemeindevertreter und Münsterer Bürger zu diesem Vortrag begrüßen. Nach der Vorwald Streuobstwoche – „die Region isst gesund", stand nun eine Informationsveranstaltung mit dem Thema „Bürger betreiben ihren Dorfladen selbst!" an.

 

 

Bürgermeister Karl Mühlbauer von der Gemeinde Steinach erläuterte die Entstehung der Dorfgemeinschaft Münster und den Ankauf des Gasthauses durch die Gemeinde Steinach damit sich ein gesellschaftliches Leben in Münster weiter entwickeln kann.

Wolfgang Gröll zeigte die quantitative Entwicklung wie Internationalisierung und Vereinheitlichung auf. Aber auch die qualitative Entwicklung im Lebensmitteleinzelhandel, wie Regionalisierung, Geschmacksvielfalt und Qualitätsprodukte. Neben den Vollsortimentern mit Verkaufsflächen von unter 500 Quadratmetern bis über 5000 Quadratmetern gibt es noch Fach- und Spezialanbieter bei den Vertriebstypen im Lebensmitteleinzelhandel. 76 Prozent haben laut einer Umfrage keine Probleme Lebensmittel einzukaufen. Aber 86 Prozent antworten mit ja auf die Frage: „Sollte die Versorgungssituation verbessert werden." 82 Prozent wären hier für die Eröffnung eines Dorfladens. Gröll nannte auch die Hauptursachen, wie Generationsprobleme, Fortentwicklung der Vertriebstypen, Veränderung der Einkaufsgewohnheiten der Verbraucher oder Verschärfung der Bedingungen der Großhändler, für den Rückgang kleiner Verkaufsflächen. Die Dorfladengenerationen heute sind „kleine Supermärkte", Regionalität ist Trumpf, die Wertschöpfung steht im Vordergrund und ein Erlebniseinkauf ist hier auch möglich. Die Zukunft des kleinflächigen Lebensmitteleinzelhandels liegt im komprimierten Kleinflächenmanagment.


Wolfgang Gröll zeigte die Prinzipien des genossenschaftlichen Gedankens auf. Die Förderung der Mitglieder steht im Mittelpunkt durch Selbstverantwortung, Selbstbestimmung und Selbstverwaltung. Die obersten Ziele der Dorfläden sollen nicht Gewinnmaximierung sein, sondern achtsamer Umgang mit den regionalen Ressourcen, Einbindung aller Bürger vor Ort, Mitarbeiter nicht nur des Geldes wegen und die Gesellschafter haften nur begrenzt mit ihrer Einlage.


Anhand eines Schaubildes zeigte Unternehmensberater Gröll den zeitlichen Ablauf einer Gründung eines Dorfladens auf. In der Sensibilisierungsphase werden die Bürger informiert, Aufklärungsarbeit geleistet und ein Arbeitskreis gegründet. In der Vorgründungsphase wird eine Machbarkeitsstudie erstellt, die Rechtform gewählt und die Finanzierung gesichert. In der Umsetzungsphase sind die Räumlichkeiten zu sichern, ein Rechtsträger zu gründen, Fördermittel zu beantragen, das Grundkapitel einzuzahlen, ein Feinkonzept zu erstellen und Mitarbeiter einstellen. Gröll zeigte auch auf wann der Gründungsablauf abgebrochen werden kann.


Die Wertschöpfung eines Dorfladens darf man nicht nur in Euro messen, sondern sie bringt auch mehr Lebensqualität in die Gemeinden.
Wolfgang Gröll stellte sich noch den zahlreichen Fragen der ILE nord23 Vertreter. „Ob eine Sache gelingt erfährst Du nicht, wenn Du darüber nachdenkst, sondern nur wenn du es ausprobierst." Mit dieser und weiteren Erkenntnissen wurden die Bürgermeister und Gemeindevertreter entlassen und jede Gemeinde kann für sich selbst entscheiden, ob es das „Unternehmen Dorfladen" realisieren will.

 

 

Öffnungszeiten der Gemeinde

Mo bis Fr 08:00 - 12:00 Uhr
Mo  +  Di 13:30 - 15:00 Uhr
Mi 13:30 - 18:00 Uhr
Do 13:30 - 15:00 Uhr

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